Mantrailing


"In der Geruchswelt der Hunde
hat die Gegenwart
einen Hauch Vergangenheit
und eine Prise Zukunft!"
(unbekannt)


Als Mantrailing bezeichnet man die Suche nach einem Menschen indem der Hund dessen Individualgeruchspur folgt. Der Individualgeruch eines Menschen entsteht überwiegend aus der bakteriellen Zersetzung von Hautpartikeln, die wir ständig in großer Zahl verlieren, auch wenn dies von uns unbemerkt geschieht. So entsteht eine Geruchsspur (Trail), die annähernd so individuell ist wie ein Fingerabdruck.

Mantrailing ist überwiegend durch die Rettungshundearbeit bekannt, bei der man die hervorragende Nase der Hunde nutzt um vermisste Personen zu finden.

Neben der Einsatzarbeit wird Mantrailing aber zunehmend auch als eine wunderbare Beschäftigung für unsere Hunde im Alltag populär, da der Hund beim Trailen optimal und artgerecht ausgelastet werden kann, er geht einer Aufgabe nach, die ihm naturgemäß besonders gut liegt:

Der Einsatz seiner Nase.mt logo neu 365x250 final

Darüber hinaus muß der Hund sein Köpfchen einsetzen und wird auch körperlich ausgelastet.

Trailen ist Teamarbeit und kann den Aufbau eines tieferen Vertrauensverhältnisses unterstützen und damit einer stärkeren Bindung. Dabei lernen wir Menschen auch unsere Erlebniswelt einmal loszulassen und in die Welt unserer Hunde abzutauchen und sind:

"unseren Hunden auf der Spur".

Unser Hund ist ein Meister in der Welt der Gerüche, die uns ansonsten komplett verborgen bleibt. Beim Trailen sind wir daher darauf angewiesen unseren Hund lesen zu lernen, ihm zu vertrauen und wachsen über das gemeinsame Erleben fester zusammen.

Sie werden staunen was auch ihr Hund alles kann.


Wir trainieren in Gruppen von 4 bis max. 5 Teams für ca. 3 Stunden - aktuelle Treffpunkte (vorwiegend im Dortmunder Westen - Gruppe 1 u. 2) und Termine sind nach Anmeldung im Kalender einzusehen. Ich traile meinen eigenen Hund in den Gruppen 1 und 2 mit.

Kosten entstehen pro Team und Trainingseinheit und je nach Ortsgruppe, bitte anfragen.

Haben wir Sie neugierig gemacht, dann kommen sie doch vorbei: 
kostenlose Schnupperstunde auf Anfrage (aktuell leider nur bedingt, da alle Gruppen voll sind - bitte bei Interesse gerne trotzdem melden, es kann sich immer eine kurzfristige Änderung ergeben).

Termine und Treffpunkte für Kunden über den Mitgliederbereich


Gruppe 1
Dortmund
Dienstag 18:00 Uhr
Freie Plätze: 0

Gruppe 2 Dortmund
Freitag 18:00 Uhr
Freie Plätze: 0mt1 01Welcher Hund ist geeignet?
Da wir "nicht" auf Einsatzreife trainieren ist das Trailen für jeden Hund geeignet für den man eine artgerechte Auslastung sucht. Aber auch ältere Hunde oder Hunde mit Bewegungseinschränkungen können Trailen. Für Hunde mit Ellenbogen Dysplasie (ED) oder Herzproblemen ist das Trailen ggf. eher ungeeignet. Viele Hunde trailen mit tiefer Nase, sodaß durch die leicht nach vorn geneigte Haltung die Ellenbogen stärker belastet werden, dazu kommt eine sehr hohe Atemfrequenz durch das Schnuppern, welches bei Herzproblemen eine ungewünschte Belastung darstellen kann.



Ist der Einsatz als Rettungshund möglich?
Da Mantrailing aktuell einem Modetrend unterliegt und es immer wieder einmal vorkommt, dass sich reine Hobbytrailer nach ein paar Stunden Mantrailing als einsatzreif berufen fühlen, sind an dieser Stelle auch ein paar ernste Worte unumgänglich.
Wir trailen im Beschäftigungsbereich, die Einsatzreife kann allein hiermit nicht erreicht werden. Wir möchten betonen, das zur Einsatzreife eine wesentlich differenziertere Ausbildung (Einsatzplanung, Einatzgeschehen) gehört als wir sie hier anbieten, wobei unser eigener Anspruch bei der Ausbildung des Teams in der Suche dennoch im Bereich des ambitionierten/ernsthaften Trailens liegt.


Was heißt das für den Trainingsaufbau?
Wir sind bemüht jedem interessierten Team den Background zu geben auf dem es ggf. weiter aufbauen kann, d.h. wir trainieren, soweit gewünscht, an der Basis auch solche Elemente, die für den ausschließlichen Beschäftigungsbereich nicht benötigt würden. Wir betreiben hier je nach Ihrem individuellem Anspruch sowohl reines Auslastungstrailen (Funtrailen) bis hin zum ernsthaft ambitionierten Trailen (wobei unser eigener Anspruch immer bei der Vermittlung der ambitionierteren Arbeit liegt). So ist auch ein zielorientiertes Training als begleitendendes Trainingsumfeld je nach Absprache möglich.

Beispiele für unterschiedlichen Trainingsaufbau bei reiner Auslastung und ernsthaft ambitioniertem Trailen (analog zur Einsatzarbeit):
- für den reinen Funtrailer ist es nicht grundsätzlich entscheidend ob der Hund mit unterschiedlichen Geruchsträgern umgehen kann - so kann dies beim reinen Auslastungsmodell durchaus überwiegend das Tempotaschentuch sein, während man bei einem ernsthafteren Aufbau, dem Ausbildungsstand entsprechend, den Geruchsartikel variiert
- für die reine Auslastung ist es ebenso unerheblich ob der Hund immer in Spurrichtung angesetzt wird und damit die Startrichtung bekannt ist, für den ernsthafteren Aufbau müssen dagegen zunehmend die Unberechenbarkeiten der Realität berücksichtigt werden und alle Eventualitäten trainiert werden, so wird man in Analogie zur Realität selten wirklich wissen in welche Richtung sich die Person entfernt hat, somit ist das variable Ansetzen des Hundes ein wichtiger Aspekt.
- allein für die Auslastung ist es weniger wichtig ob man dem Hund hier und da Hilfen gibt, die ihm eine gewisse Richtung vorgeben, im ernsthafteres Aufbau ist Hilfe im Sinne von Beeinflussung (Drücken) in die richtige Richtung ein fataler Grundfehler.
etc.

Trotzdem reicht das alleinige Training in einer unserer Gruppen aber grundsätzlich nicht aus um eine Einsatzreife zu erlangen oder sich für Ernstfälle anzubieten. Ich möchte hiermit daher ganz klar Stellung beziehen und der Verantwortung Rechnung tragen, die man als Einsatzteam trägt - jedes Team aus meinen Gruppen, verpflichtet sich daher sich niemals nur auf der Basis unseres Trainings, ohne weitere oder parallele Fortbildung und Zertifizierung, für Ernstfälle anzubieten.

Letztlich ist es Ihre Entscheidung wie differenziert sie langfristig mit ihrem Hund arbeiten möchten, sodaß wir individuell ihre Zielsetzung berücksichtigen. Im Vordergrund stehen aber vor allem der Spaß am gemeinsamen Hobby, die artgerechte Auslastung und die erziehungsunterstützenden Auswirkungen auf die Stärkung von Vertrauen, Bindung und Selbstbewußtsein im Speziellen unter Berücksichtigung der Fähigkeiten des jeweiligen Teams.

Details zum Ablauf, Inhalten und Trainingsmaterial sowie Einstiegsvoraussetzungen erfahren Sie bei Interesse gerne über mich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Welches Equipment wird benötigt?

  • ein gut sitzendes Geschirr (Y- o. Kreuzgeschirre), möglichst kein Norweger
  • falls ihr Hund im Alltag bereits am Geschirr geführt wird -> ein anderes Geschirr und evtl. ein zusätzliches Halstuch
  • ein Halsband möglichst mit Schnalle (kein Zug o. Zugstopphalsband)
  • Schleppleine mind. 6 m bis max. 10 m -> bitte keine dünne Nylonleine benutzen ->
  • ggf. Handschuhe
  • normale Führleine
  • ausreichend Superleckerchen in verschließbarer Dose oder Tube, alternativ ein heiß begehrtes Spielzeug
  • Gefrierbeutel mit Clip, Zipbeutel oder Marmeladenglas mit Verschluß für den Geruchsgegenstand
  • Geruchsgegenstände (bitte mindestens 3 verschiedene Geruchsträger bereits getrennt verpackt vorbereiten) - zunächst vorwiegend zuvor getragene Kleidung wie T-Shirt oder Socke, später auch Uhr, Schlüssel, Handytasche (bitte nur von der zu suchenden Person getragen oder berührt - also kein Wäschestück, das im Familienwäschehaufen gelegen hat) etc. ...
  • neues Päckchen Tempos o. auch mal eine sterile Kompresse
  • Wasser für den Hund !
  • Kotbeutel !
  • eigenes Auto für die Pausen, die Hunde werden einzeln gearbeitet und gehen nicht alle mit dem Suchteam mit, d.h. Ihr Hund sollte im Auto alleine bleiben können
  • im Winter Warmhaltemöglichkeit für den wartenden Hund im Auto z.B. Decken, Hundemantel, Snuggle-Safe o. Kirschkernkissen etc.
  • Stirnlampe für die dunkle Jahreszeit
  • im Sommer (wir parken im Schatten, ggf. bleibt jemand bei den Autos), zusätzlich z.b. Frischluftgitter für die Fenster und Heckbelüfter für die Kofferaumklappe, Kühlmatte für den Hund
  • ein Getränk für sich selbst ist ebenfalls sinnvoll
  • dem Wetter entsprechende Kleidung und festes Schuhwerk (wir trailen auch bei Regen, Matsch und Schnee) - Bitte auch im Sommer lange Hose und feste, geschlossene Schuhe!
  • im Sommer ggf. Insektenschutz z.B. Anti-Brumm f. den Hundeführer ;)
  • bei wetterbedingten Extremtemperaturen fällt das Training aus (vor allem Hitze ist eine extreme Belastung für den arbeitenden Hund, dessen Körpertemperatur bei der Arbeit unter schneller Atmung steigt, dazu kommen die heißeren Temperaturen am Boden wie aufgeheizter Asphalt!)
  • evtl. zusätzliches Handtuch oder Decke zum Reinigen des Hundes, wenn er nass ist
  • z.b. ein kleiner Rucksack o. ähnlich zum Transport des Equipments auf dem Trail
  • Interesse, Motivation, Spaß an Teamwork, ein wenig Kondition und nicht zuletzt eine Portion gute Laune ;)

 

Ich freue mich auf die Arbeit mit Ihnen und ihren Hobbyspürnasen!

 



Kunden-Login

User online

Aktuell sind 3 Gäste und keine Mitglieder online

Heute

 23. Januar 2018, 11:00 Uhr

Info


Achtung

veränderte Erreichbarkeit
Bürozeiten nur noch

Di 10 - 12 Uhr

ansonsten bitte E-Mail Anfrage nutzen.

 


Info

wir machen Winterpause
von
Sa 09.12.17
bis
So 07.01.18

Suche